Ansichten aus dem Inneren der Gerberei in Metzingen, gegründet im Jahr 1880.
Der Anteil der Haut am Gesamterlös eines Rindes ist überraschend gering und wird oft als „Nebenprodukt“ eingestuft.
Im Durchschnitt macht der Erlös aus der Haut (das Lederpotenzial) etwa ca. 3% des Gesamtwertes des Tieres aus.
Da dies ein spannendes Thema in der Lederverarbeitung ist, hier ein kurzer Vergleich der beiden Methoden:
Dies ist die modernste und am weitesten verbreitete Methode (ca. 90 % der weltweiten Lederproduktion).
Prozess: Verwendet Chromsalze; der Vorgang ist sehr schnell (dauert oft nur einen Tag).
Eigenschaften: Das Leder ist extrem weich, flexibel, wasserabweisend und farbecht.
Optik: Es altert kaum und behält seine Farbe über lange Zeit bei.
Dies ist die traditionelle Methode, die seit Jahrtausenden angewandt wird.
Prozess: Verwendet natürliche Gerbstoffe aus Baumrinden (z. B. Eiche, Kastanie oder Mimosa). Der Prozess ist langwierig und kann Wochen oder Monate dauern.
Eigenschaften: Das Leder ist fester, dicker und riecht angenehm natürlich („nach Leder“).
Optik: Es entwickelt mit der Zeit eine charakteristische Patina – es dunkelt nach und wird durch den Gebrauch schöner und individueller.
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Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG.
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